BMBF verleiht Nanowissenschaftspreis der Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren (AGeNT-D) bei der WING-Konferenz 2007
Den mit 5000 Euro dotierten Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Nanowissenschaften, die in Deutschland entstanden sind, teilen sich in diesem Jahr die Nachwuchswissenschafter Zoran Popovic, Universität Münster und Mady Elbahri, Universität Kiel. Beiden gelangen aufsehenerregende Experimente zur Selbstorganisation von Nanostrukturen. Zoran Popovic wird für seine Arbeit zur Selbstorganisation lebender Systeme (Bakterien) mit Hilfe von künstlichen funktionalen Nanomaterialien (Zeolithen) ausgezeichnet.
Mady Elbahri hat den Leidenfrost Effekt ausgenutzt und eine intelligente Art der raschen Selbstorganisation von Nanostrukturen gefunden. Weitergehende Informationen zu den wissenschaftlichen Arbeiten der beiden Preisträger sind unter
www.ag-nano.de zu erhalten.
Nanotechnologie in Deutschland: Neue tentrale Netz-Adresse
Die im Jahr 2007 ins Leben gerufene der Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren (AGeNT-D), ist jetzt im Internet präsent. Mit der WebSite der Arbeitsgemeinschaft, zu der sich die neun bundesweit agierenden Kompetenzzentren (CC Nano) zusammengeschlossen haben, finden Interessierte eine zentrale Informationsplattform der Nanotechnologie in Deutschland. Die CCNano decken mit ihren Mitgliedern aus Forschungsinstitutionen und der Industrie die komplette nanotechnologische Forschung und Anwendung in Deutschland ab, so dass über
www.ag-nano.de und die weiterführenden eigenen Seiten der CCNano, nahezu alle nanotechnologischen Entwicklungen in Deutschland verfolgt werden können. Im Laufe der nächsten Ausbauschritte werden zukünftig auf der AgeNT-D-Homepage Informationen zur Vergabe von Machbarkeitsstudien, eigene Veranstaltungen zur Nanotechnologie und Kompetenz-Datenbanken angeboten.
AgeNT-D wird gefördert durch das BMBF, für die Geschäftsführung ist die Geschäftsstelle des CCNano Optoelektronik an der Technischen Universität Berlin zuständig. Die Verantwortung für die Homepage liegt bei der Geschäftsstelle des Netzwerks Nanomaterialen, NanoMat, mit Sitz am Forschungszentrum Karlsruhe.
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